Gesa Fink Berichte über das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf das NeueRück- und Ausblick beim Neujahrsempfang der Gemeinde

Der Jahresbeginn ist vielerorts die Zeit der Jahresempfänge. Auch in Hohenfelde wird seit einigen Jahren auf das jeweils vergangene Jahr zurückgeschaut und ein Ausblick auf das neue Jahr gewagt.
Auch zur Ausgabe 2019 konnte sich Hohenfeldes Bürgermeisterin Gesa Fink im MarktTreff über ein volles Haus freuen.

Das Jahr 2018 war geprägt von einem Rekordsommer: Über mehrere Wochen hohe Temperaturen und praktisch kein Regen: Für Feriengäste und die meißten Hohenfelder eine Traumsaison. Und auch das im Juni eröffnete Restaurant „Strandlächeln“ hatte bedingt durch das tolle Wetter einen fantastischen Einstand. Der neu gestaltete Beachbereich des Strandlächeln lockte zahlreiche Gäste an, die Strandkörbe und übrigen Plätze waren praktisch ständig belegt. Für die Landwirte war die Dürre jedoch eher ein Alptraum, sorgte sie doch für hohe Ernteausfälle.

Der MarktTreff war "ausverkauft"Auf den Weg gebracht wurde in 2018 das Baugebiet „Zur Brücke“, für die Gemeinde ein wichtiger Baustein zur Entwicklung des Ortes. Mit der Instandsetzung des Gehweges in der Straße „Zur Brücke“ (zwischen Bushaltestelle und Hörn) wurde eine weitere Maßnahme begonnen. In 2019 folgt der Rest des Weges (ab Hörn). Da es in der Vergangenheit nicht jedem Bürger der Gemeinde möglich war, die Gehwege von Unkraut, Laub und Unrat frei zu halten und diese ständig die Straßenabläufe verstopften, wird es zukünftig in regelmäßigen Abständen eine professionelle Straßenreinigung geben. Die Kosten übernimmt zu einem Viertel die Gemeinde, der Rest entfällt mit € 1,21 pro Meter auf die Anlieger. Einen großen Dank richtete Gesa Fink an alle Helfer, die zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen hatten. Besonders hob die Bürgermeisterin die Soldaten unserer Patenstaffel aus Todendorf hervor, die ebenfalls tatkräftig mit anpackten.

Das neue Jahr 2019 begann mit den kurz hintereinander folgenden Stürmen „Zeetje“ und „Benjamin“ und sorgten für Schäden am Haupt- und Nippstrand. Auch wenn der Eindruck ein anderer gewesen sein mag, konnte die Bürgermeisterin jedoch vorsichtige Entwarnung geben: Dank der vor eineinhalb Jahren errichteten Hochwasserschutzanlage konnten deutlich größere Schäden verhindert werden. Die Reparatur des Hauptstrandes wird die Gemeinde weniger kosten, als ein kräftiger Winter.

Die Bauarbeiten im Zuge der Glasfasererschließung kommen langsam näher, im Februar beginnen diese unter Anderem inTröndel, Giekau und Schwartbuck. Bis Ende des Jahres soll das Projekt abgeschlossen sein. In der Kapellenstraße wird die Bankette streckenweise saniert und befestigt, so dass das Ausweichen bei Gegenverkehr erleichtert wird. Die Installation von Straßenlaternen auf dem Weg zum Strand ist im Gespräch.

Die Musikschule "Lasse Musik machen" sorgte für musikalische UnterhaltungEbenfalls über ein Rekordjahr hatte Hohenfeldes Wehrführer Ludwig Fink zu berichten: Seit 1944 gab es nicht mehr so viele Einsätze in einem Jahr wie 2018. Schuld daran hatte unter Anderem der heiße Sommer. So gab es mehrere Einsätze durch in Brand geratene landwirtschaftliche Maschinen, sowie vermeintliche oder tatsächliche Flächen- und Vegetationsbrände. Trauriger Höhepunkt war jedoch das Großfeuer auf dem Campingplatz am Malmsteg, bei dem ein Mensch verstarb.

Den Abschluß des Jahresempfang bildete eine musikalische Darbietung der Schönberger Musikschule „Lasse Musik machen“. Waren die Reaktionen des Publikums anfänglich noch etwas verhalten, so konnten sich die jungen Musiker im weiteren Verlauf über großen Applaus freuen, was sie schließlich sogar zu einigen Zugaben animierte.